Eine WG ist keine Klinik. Sie ist Zuhause. Deswegen: Ja, Sie dürfen kommen, wann immer Sie mögen — auch spät am Abend, auch mit dem Enkel, auch mit dem Hund.
Was Sie beachten können
Es gibt keine Regeln, nur Rücksicht:
- Nach 21 Uhr geht das Haus in den Nachtmodus — dann bitte leise durch die Gemeinschaftsräume.
- Bei intimen Pflegehandlungen bekommt die betroffene Person Privatsphäre — die Pflegekraft sagt kurz Bescheid.
- Hunde sind willkommen, wenn sie zu allen Bewohner:innen freundlich sind. Kurze Absprache mit der Hausleitung reicht.
- Kinder sind ausdrücklich willkommen. Alte Menschen freuen sich fast immer.
Mitwirken erwünscht
Wer möchte, kann und darf mehr sein als „Besuch“. Angehörige
- gehen mit der WG spazieren, wenn sie ohnehin da sind,
- backen mit — vor allem an Feiertagen,
- lesen vor, spielen Karten, hören zu,
- helfen bei Arztterminen, wenn sie können.
Nichts davon ist Pflicht. Alles davon ist wertvoll.
Feste feiern zusammen
Sommerfest, Weihnachtsfeier, Geburtstage — bei uns sind Angehörige gerne dabei. Die WG-Küche kocht mit, es wird gemeinsam gegessen. Zwei- bis dreimal im Jahr gibt es zusätzlich Angehörigenabende, bei denen die Hausleitung berichtet, was gut läuft und wo Bedarf ist.
Kontakt außerhalb der Besuche
Ein Anruf, WhatsApp oder E-Mail an die Hausleitung ist immer möglich. In akuten Fragen (Krankenhaus, Verschlechterung) rufen wir Sie selbst an — Sie bekommen die Nachricht direkt von der Person, die vor Ort ist.